Marktplatz der Vision am 18.03.2026 (Bericht)

Am 18. März 2026 fand an der 107. Oberschule Dresden der „Marktplatz der Vision“ als pädagogischer Entwicklungstag statt. Es kamen insgesamt 69 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zusammen, um die im Visionsworkshop erarbeiteten Ideen weiterzuentwickeln und in die Breite der Schulgemeinschaft zu tragen. Begleitet wurde der Prozess von den Transformationsbegleiterinnen von Schule im Aufbruch. Darüber hinaus nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht sowie des Schulträgers als Gäste teil.

Der Marktplatz war als World-Café-Format angelegt und ermöglichte einen strukturierten Austausch in wechselnden Gruppen. Ausgangspunkt bildeten die Ergebnisse des vorangegangenen Visionsworkshops. In mehreren Gesprächsrunden setzten sich die Teilnehmenden mit zentralen Fragen der zukünftigen Schulentwicklung auseinander, insbesondere mit Blick auf Werte, Lernkultur, Selbstorganisation und die Gestaltung von Schule als Lern- und Lebensraum. Dabei wurden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und zentrale Anliegen der Schulgemeinschaft sichtbar gemacht.

Im Verlauf des Vormittags wurden Ideen konkretisiert, priorisiert und mit ersten Umsetzungsperspektiven versehen. Deutlich wurde insbesondere der Wunsch nach klaren, gemeinsam getragenen Werten als Grundlage des schulischen Zusammenlebens, nach mehr Möglichkeiten zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sowie nach einer Weiterentwicklung von Lernformen und Schulstrukturen.

Gleichzeitig wurden im Rahmen des Marktplatzes zentrale nächste Schritte für den weiteren Transformationsprozess benannt. Dazu gehört insbesondere die Aufgabe des Wandelteams, die bisherigen Meilensteine zusammenzuführen und einen Gesamtüberblick über den Prozess herzustellen sowie die entwickelten Ziele systematisch mit bestehenden Arbeitsgruppen der Schule abzugleichen. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Beteiligung und Mitwirkung hervorgehoben: Ziel ist es, alle Mitglieder der Schulgemeinschaft aktiv in den weiteren Prozess einzubeziehen und die entwickelten Ideen gemeinsam weiterzutragen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherung von Transparenz und Mitbestimmung. Bestehende Informations- und Beteiligungsstrukturen sollen gezielt genutzt werden, darunter Dienstberatungen im Kollegium, die Dateiablage des Kollegiums, schulinterne Protokolle und Präsentationen sowie der Schulkalender. Eltern werden über den Elternrat, Schülerinnen und Schüler über den Schülerrat eingebunden. Ergänzend dienen die Schulhomepage sowie direkte Gespräche mit dem Wandelteam der kontinuierlichen Information und Rückkopplung. Zentrale Entscheidungen werden weiterhin in den schulischen Gremien, insbesondere der Gesamtlehrerkonferenz und der Schulkonferenz, beraten und getroffen.

Zugleich wurde deutlich, dass der Transformationsprozess langfristig angelegt ist und eine verlässliche Begleitung benötigt. Die weitere Zusammenarbeit mit Schule im Aufbruch ist daher auch über das Schuljahr 2025/26 hinaus vorgesehen, um die Schule in der nächsten Phase der Umsetzung kontinuierlich zu unterstützen.

Der Marktplatz der Vision stellte damit einen wichtigen Schritt dar, um die im Wandelteam entwickelten Ansätze mit der gesamten Schulgemeinschaft zu spiegeln, zu schärfen und in einen breiten, strukturierten Beteiligungsprozess zu überführen.

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